Hundebekleidung
Von vielen Menschen wird Hundebekleidung einfach belächelt und als modischer Trend ohne jeglichen Sinn, einfach für Leute mit zu viel Geld, abgetan. Doch dem ist nicht so. Hundekleidung kann durchaus sinnvoll sein, allerdings nur dann, wenn sie auch wirklich mit Verstand eingesetzt wird. Es gibt sicherlich auch die Luxusvariante der Kleidung, die neben der Funktionalität besonders gut aussehen soll, modischen Trends folgen soll oder die Zugehörigkeit zum Frauchen oder Herrchen verdeutlichen soll. Allerdings ist das ohnehin eine Eigenschaft von Kleidung, möglichst modisch zu sein und eine gewisse Aussage über die damit ausgestattete Person zu treffen. Das ist bei der Hundekleidung nicht anders. Sinnvoll ist Hundekleidung vor allem für die Vierbeiner, die überwiegend in der Wohnung oder im Haus gehalten werden und die folglich auch ein weniger gut angepasstes Fell besitzen. Die Hunde, die meist im Freien sind, bekommen zum Herbst hin und erst recht im Winter ein dichtes und längeres Fell, das sie vor Kälte und Nässe schützt.
Die Hunde aber, die meistens in der Wohnung sind, passen sich nicht so stark an die Witterungsverhältnisse an – warum auch? Sie bekommen schließlich alles, was sie brauchen: Futter, ein warmes Plätzchen und regelmäßige Pflegestunden mit der Bürste, bei denen allerdings auch die schützende Fettschicht aus dem Fell gebürstet wird. Wasser kann so besser eindringen und den Hund bis auf die Haut durchnässen. Mit etwas Fett im Fell perlt Regen sonst besser ab. Diese Mängel können nun also durch die richtige Hundebekleidung wieder ausgeglichen werden. Sie wirkt wärmend und schützt vor der Einflüssen des Wetters. Es gibt zum Beispiel Mäntel für Hunde und Schuhe, die die Pfoten schützen sollen, es gibt inzwischen sogar Mützen und Schals für die Vierbeiner. Was davon wirklich gebraucht wird und einen Sinn erfüllt, bleibt dem Besitzer des Tieres überlassen und seinem eigenen Geschmack, in wie weit er den Hund sich selbst anpassen möchte.